Im Q-Continuum – Ein Erfahrungsbericht mit der neuen Leica Q

_K1A2004-BearbeitetAn einem Montag Abend stehe ich stehe kurz vor Ladenschluss im Foto-Fachgeschäft meines Vertrauens und blicke mit gemischten Gefühlen auf einen schlichten grauen Karton, der in einer ebenso schlichten weißen Plastiktüte steckt. Mein Verkäufer lächelt wohlwollend und lässt einen kleinen handgeschriebenen Lieferschein in der weißen Tüte verschwinden: „Nehmen Sie die Kamera erstmal mit nach Hause und probieren Sie sie in aller Ruhe aus…“

Ich greife nach der Tüte und versuche nicht an den Geldbetrag zu denken, den ich über die Ladentheke schieben muss. Aber wer mit dem Kauf einer solchen Kamera liebäugelt, der darf sich über den Kaufpreis keine Gedanken machen. Es ist wie mit einem Luxusauto oder einer Luxusuhr. Man kauft sie, weil man sie kaufen will und nicht weil man ein Schnäppchen machen will. Trotzdem gestehe ich mir innerlich ein, dass ich diesen schlichten grauen Karton mit samt seinem Inhalt nicht wieder zurückbringen werde. Käufe, die man gegen jegliche Vernunft tut, sind doch immer noch die Schönsten… 🙂_K1A1998-Bearbeitet

Meine Sehnsucht nach einer kleinen, performanten Kompaktkamera ist schon seit langer Zeit sehr groß. Anfangs hatte mich Fuji noch am Wickel. Aber ein Halbformatchip ist und bleibt nun mal ein Halbformatchip. Hat man sich erst einmal an die Vorzüge des Vollformats gewöhnt, ist ein Schritt zurück nur schwer möglich. Am meisten hatte ich aber mit dem Autofokus der Kameras gehadert. Selbst beim Flagschiff X-T1 hatte ich immer einen enormen Ausschuss an unscharfen Bildern. Ich sah keinen Sinn darin, mich weiter mit diesen Kameras zu beschäftigen und trennte mich wieder von ihnen. Kurz darauf gab Leica die Veröffentlichung der Q bekannt. Ein Blick auf die technischen Spezifikationen klang verlockend, die ersten Blogger überschlugen sich mit Lobeshymnen. Mein Interesse war geweckt.

Seit einigen Tagen ist sie nun bei mir und inzwischen sind jegliche Zweifel, die mir mein Verstand versucht hat einzuprügeln vom Winde verweht. Es ist also Zeit für einen ersten Erfahrungsbericht der neuen Leica Q.

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Ganz bewusst gehe ich in diesem Beitrag mal nicht auf die technischen Spezifikationen der Kamera ein. Das haben etliche andere Seiten vor mir schon wesentlich besser gemacht als ich es je könnte.

Die Leica Q kommt in einer aufwändigen Verpackung daher, die sich wie eine Schmuckschatulle öffnen lässt. Das Zubehör ist in kleinen Stoffbeutelchen verpackt. Alles macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Kamera selbst verführt gleich beim ersten Kontakt. Sofort liegt sie wunderbar in der Hand und meine Finger finden schnell alle wichtigen Einstellungen sofort. Das Bedienkonzept, sowie das Tastenlayout sind absolut intuitiv und schlüssig aufgebaut. Die Druckpunkte der Tasten sind fest und zuverlässig. Nichts wackelt oder kippelt, nichts ist zu klein oder zu groß. Gleiches gilt für das Oberflächenfinish des Gehäuses. Mein rechter Daumen macht es sich in der Mulde auf der Rückseite bequem und der Zeigefinger findet sofort des Auslöseknopf. Mein Blick fällt zum ersten Mal durch den digitalen Sucher. Ein zufriedenes Lächeln gleitet mir übers Gesicht, während ich nach einem leisen „Klick“ das erste Bild auf dem Display betrachte. Sie weiß zu verführen, diese Leica Q. Man benötigt bei dieser Kamera keinerlei „Eingewöhnungsphase“. Selbst unerfahrene Fotografen dürften sich mit ihr sofort zurechtfinden. Nichts muss man suchen oder im Handbuch nachblättern. Es ist als ob sie dem Fotografen mit leiser Stimme zuflüstert: „Geh raus und fotografiere mit mir…..“

Nun lassen wir Fotografen uns natürlich allzu gern von neuem Technikschnickschnack beeindrucken. Der Verstand meldet sich wieder und verlangt erste Stresstests am heimischen Blumenbeet vor meiner Terrasse. Als erstes ist das Objektiv und der Autofokus an der Reihe. Leica ist in der Lage mit die besten Objektive am Markt zu bauen. Ihre Qualitäten gelten als legendär. Aus meinen Erfahrungen mit den Fujinon-Objektiven wusste ich, dass sich bei einem Offenblende-Versuch schnell die Spreu vom Weizen trennt. Nach einigen Aufnahmen mit Hilfe des Autofokus gleitet mir ein ungläubiges „Wow“ über die Lippen. Das Display auf der Rückseite zeigt ein gestochen scharfes und in den Farben brilliantes Bild.

L1020054Erster Offenblendeversuch im heimischen Garten.  

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Das berühmte Richter-Fenster im Kölner Dom – Leica Q 28mm f1,7 1/125 Sek. ISO 100

Das Autofokussystem der Leica Q

Im Gegensatz zur legendären Leica M besitzt die Q ein wirklich ausgeklügeltes Autofokussystem, dessen Performance sich nicht hinter meiner 5D MarkIII verstecken muss. Die einzelnen Fokusfelder können automatisch oder manuell aktiviert werden. Bei diversen Hochzeitsreportagen habe ich schnell festgestellt, dass der Autofokus der Kamera extrem zuverlässig arbeitet. Um es kurz zu machen: Für eine Systemkamera ist er sauschnell! Und selbst bei offenblendigen Aufnehmen sitzt fast jeder Schuss. Ein zusätzliches Gimmick ist die Fokussierung über das Display, welches über eine Touchfunktion verfügt. Ein Tip mit dem Finger auf das LiveViewbild und der jeweilige Bereich wird scharfgestellt. Wem das noch nicht genug ist, der im gleichen Zuge den Auslöser betätigen lassen. Alles automatisch.

Puristen und Leica-Liebhaber der alten Schule werden sicherlich bei diesen Dingen die Nase rümpfen. Man muss aber zugeben, dass all diese Gimmicks wirklich sehr gut umgesetzt worden und extrem praxistauglich sind. Wer es lieber oldschool mag, der kann auf all diese Spielereien verzichten und manuell fokussieren. Automatisch wird dabei im Sucher tiefer ins Bild gezoomt und man kann die Schärfe perfekt manuell einstellen. Mit etwas Übung und Eingewöhnung funktioniert selbiges wirklich tadellos. Ach ja, habe ich erwähnt, dass die Kamera im manuellen Fokusbetrieb auch Fokuspeaking anbietet? 😉

18. Juli 2015134226L1020342

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Die Optik

Die Ingenieure aus Wetzlar haben der Q ein 28mm-Summilux-Objektiv verpasst, welches eine Offenblende von f1.7 anbietet.  Es bildet extrem scharf ab und zaubert wunderbare Farben sowie harmonische Kontraste auf den Sensor. 28mm ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Daran muss man sich vielleicht erst gewöhnen. Ich mag es lieber eher weitwinkelig und habe mich an diese Art zu fotografieren schon etwas länger gewöhnt. Wem das nicht zusagt, dem kann an der Q einen optischen Leuchtrahmen einblenden, welcher den Bildausschnitt auf eine 35mm- oder eine 50mm-Optik zuschneidet. Dadurch gehen allerdings auch eine Menge der 24Megapixel verloren. Wer seine Bilder im DNG-Format aufnimmt hat aber im Anschluss immer noch die Möglichkeit den Crop anzupassen. Lightroom erkennt den kamerainternen Zuschnitt automatisch.

Ein weitere äußerst nützliche Funktion ist der Makromodus. Am Objektiv befindet sich ein Ring, mit dessen Hilfe man selbigen aktivieren kann. Seitdem ich die Leica Q besitze, habe ich mich von meinem Makroobjektiv getrennt. Ich habe eh nie soviel damit fotografiert und somit spare ich mir das zusätzliche Gewicht in meiner Fototasche. Schaltet man die Kamera in diesen Modus, merkt man erstmal wie einfach das manuelle Fokussieren mit einer Leica ist.

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Leica Q 28mm f5,6 1/100Sek. ISO100 Makromodus, manuell fokussiert

 

Die Bildqualität

Die Bildqualität, die Farben sowie die Bildschärfe sind, wie sollte man es von Leica auch anders erwarten, über alles erhaben. Inzwischen ist auch ziemlich klar, dass die israelische Chipschmiede TowerJazz für den Sensor der Leica Q verantwortlich ist. Interessant finde ich, dass der kamerainterne Weißabgleich im Gegensatz zu meinen Canon-Kameras sehr kühl ist. Selbiges wirkt sich sehr positiv auf die Farbstimmung bei entsprechenden Lichtverhältnissen aus. Der Dynamikumfang ist wirklich extrem. Hier merkte ich zum ersten Mal, wie limitiert man doch bei Canon ist. Die DNG-Files bieten in allen Einstellbereichen eine enorme Performance. Man bekommt schnell wieder Lust, die Bilder auf eine ausgedehnte Postproduction-Reise zu schicken. Doch eigentlich ist das kaum nötig, denn die Bilder haben out-of-the-Box schon eine enorme Klarheit und Brillianz, die die Mundwinkel gehörig nach oben zieht.
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Leica Q 28mm f2,0 1/500 Sek.

Die Akkuleistung

Im Lieferumfang enthalten ist ein 1200mAh-Akku, der für ca. 300 Aufnahmen reichen soll. Ich finde das vollkommen ausreichend. Es ist definitiv keiner Knipser-Kamera sondern eher was für Leute, die wissen was sie tun. Und für solche Fotografen ist die Anzahl schon eine Menge. Wer mehr benötigt, der kann sich mit einem Ersatzakku ausstatten. Da Panasonic für den technischen Part der Leica Q verantwortlich ist, gibt es zum Glück viele Drittanbieteralternativen, die hervorragend funktionieren.

Rauschverhalten

Auch eine Leica Q fängt irgendwann an zu rauschen. Die ISO-Bereich endet bei ISO 50000, was völlig ausreichend ist. Je nach Lichtverhältnissen wird es dann schon schwierig. Die unteren ISO-Bereichen brillanten Farben verschwinden immer mehr und das digitale Korn kommt auf den Bildern schon sehr stark rüber. Hier punktet dann allerdings wieder das Summilux. Ist der ISO-Bereich an der Oberkante, sind die Kantenverläufe im Fokusbereich klar und gestochen scharf. Im Großen und Ganzen bewegt sie sich für meinen Geschmack auf ansprechendem DSLR-Niveau. Man darf nicht vergessen, dass es sich immerhin „NUR“ um eine spiegellose Kompaktkamera handelt.

 

 

 

Positives:

Leica ist mit der Q ein wirklich guter Wurf gelungen. Viele Dinge, die andere Hersteller bereits seit einiger Zeit bei ihren Kameras im Einsatz haben, hat Leica aufgegriffen und noch eine Schippe draufgelegt. Nach meinen reichlichen Ausflügen zu Fuji kann ich sagen, dass die Ingenieure aus Wetzlar einfach vieles besser umgesetzt haben. Der digitale Sucher setzt Maßstäbe, der Autofokus ist extrem zuverlässig und akkurat. Die Farben und die Dynamik sind großes Kino und machen sorgen dafür, dass man beim Betrachten auf dem Display den nötigen Schub fürs nächste Bild bekommt. Das Summilux ist gestochen scharf und bietet mit der Makrofunktion ein echt nützliches Highlight!

Insgesamt kann ich aber sagen, dass die Leica Q die eigene Fotografie erheblich erweitert. Man fotografiert anders, weil man sich anders bewegt, andere Blickwinkel ausprobiert und nicht so auffällig daher kommt. Mit ist aufgefallen, dass ich mit der Leica einfach zügiger fotografiere und schneller an dem Moment bin, den ich einfangen möchte. Sie ist klein, leicht, unauffällig und wirkt nicht so einschüchternd wie es die großen Vollformat-Boliden tun.

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Negatives? Leider ja….

Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass eine Leica Q keine eierlegende Wollmilchsau ist und es auch bei ihr einige Kleinigkeiten gibt, die etwas nerven:

  • Ich frage mich wirklich, was sich Chefdesigner Vincent Laine beim dem Objektivdeckel und der Gegenlichtblende gedacht hat. Möchte man selbige nämlich nutzen, muss man zuerst den Deckel entfernen und zusätzlich einen kleinen Adapterring vom Objektiv abschrauben. Erst danach lässt sich die Gegenlichtblende montieren. Möchte man den Deckel wieder aufsetzen muss man den gleichen Weg wieder zurückgehen. In der Praxis vollkommen unbrauchbar und eine Kamera in dieser Preisklasse völlig unakzeptabel. Zumal die Nutzerfreundlichkeit der gesamten Kamera auf einem wirklich sehr hohem Niveau ist. Inzwischen hat man mich darauf hingewiesen, dass man den Objektivdeckel auch mit angesetzter Gegenlichtblende nutzen kann.
  • Wie fast jeder andere DSLR besitzt auch die Leica Q eine Dioptereinstellung, die es Brillenträgern ermöglicht ohne Brille durch den Sucher zu schauen. Selbiger verstellt sich schon mal gern, wenn man die Kamera zurück in die Tasche legt. Das ist kein alleiniges Manko der Q, sondern kommt bei allen anderen Kamera ebenfalls vor. Meine Canons haben am Diopterrad allerdings eine kleine Erhebung, mit der man die Nullstellung schnell wiederfindet. Bei der Leica fehlt dieser und somit muss man die Nullstellung per „Augenmaß“ wiederfinden.
  • Der Ein- und Ausschalter ist ebenfalls eine große Schwäche. Hat man die Kamera in der rechten Hand, so lässt sich der Schalter nicht mit dem Zeigefinger bewegen. Man muss die zweite Hand hinzunehmen um den Schalter in die jeweilige Position zu bringen. Ein weitere Schwäche ist, dass die Videofunktion ebenfalls über den Schalter aktiviert wird. Schnell ist er verstellt und man macht keine Photos mehr sondern sehr kurze Videos. Die von mir vermutete Videofunktion ist in Wirklichkeit die Serienbildfunktion. Ich danke an dieser Stelle gerne für den Hinweis.

 

 

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Leica Q 28mm f2,0 1/125 Sek. ISO 10000

 

Fazit:

Spricht man mit anderen Fotografen über eine Leica, dann werden die Augen schnell groß und man erntet ehrfürchtige Blicke. Für viele scheinen die Kameras aus Wetzlar mit dem prägnanten roten Logo der heilige Gral der Fotografie zu sein. Nun, dem ist nun wirklich nicht so. Eine Leica ist halt eine Leica. Eine Kamera mit Stärken und Schwächen, wie jede andere auch. Aber es ist eine verdammt gute Kamera. Vor allem die Q. Wenn man sich mit ihr und ihrem Summilux-Weitwinkel angefreundet hat,  sich an ihre kleinen Ecken & Kanten gewöhnt hat, dann verblüfft sie regelmäßig aufs Neue. Ihre Performance ist fast auf DSLR-Niveau. An ihrem Autofokus und ihrem elektronischen Sucher werden sich in Zukunft alle anderen Kameras dieser Art messen lassen müssen. Die Farben des Sensors sind ein Traum und Ihr Dynamikumfang ebenfalls beeindruckend. Das Summilux-Objektiv bildet selbst bei Offenblende gestochen scharf ab.

Auf der Negativseite sind einige Kleinigkeiten im Handling zu finden. Die Lösung mit der Gegenlichtblende und dem Objektivdeckel ist ein totales Fehldesign. Auch der Ein/Ausschalter hätte besser ausgeführt werden können. Wieviele Aufnahmen ich mir schon versaut habe, nur weil ich den Schalter im Affekt zu weit auf die Videofunktion gedreht habe, mag ich gar nicht aufzählen. Im High-ISO-Bereich werden auch einer Leica Q schnell die Grenzen aufgezeigt. Wobei Selbiges durch die enorme Grundschärfe des Summilux wieder wett gemacht werden. Warum man auf jpegs nicht komplett verzichten kann ist mir ebenfalls ein Rätsel. Aber vielleicht wird das ja mit einem kommenden Firmware-Update behoben.

Ob sich der Kauf für mich gelohnt hat? Auf jeden Fall!

Ob ich zum Kauf einer solchen Kamera raten würde? Siehe oben!

Wird man durch eine Leica Q zu einem besseren Fotografen?  Nein, aber sie erweitert die fotografischen Möglichkeiten enorm.

Was ist mit der viel gesagten Reduzierung aufs Wesentliche? Die Leica Q ist alles andere als eine „Reduzierung“. Im Gegenteil: Sie bietet für eine Kamera dieses Herstellers eine MENGE an Features, die zum Teil wirklich alle ausnahmslos praxistauglich sind. Ich finde, dass gerade DAS der große Vorteil dieser Kamera ist. Nichts von dem ist neu aber für mich zum Teil besser umgesetzt und nutzbarer als bei vielen anderen Kameraherstellern. Ob man es mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde, es macht gehörigen Spaß diese Funktionen zu benutzen. Ganz gleich ob es Autofokus, EVF oder der Touchscreen sind.

Für mich ist sie eine Vollformat-Alternative, die man gerne und immer dabei hat. Sie ist klein, unauffällig aber mit ordentlich Power unter der Haube. Sie lässt mich Bilder machen, die ich sonst vielleicht nicht gemacht hätte und das ist für mich das Entscheidende. Leica ist mit dieser Kamera ein wirklicher Wurf gelungen und man munkelt inzwischen schon, dass die Q-Reihe (sofern sie ein Erfolg wird) auch um andere Optiken erweitert werden soll. Ich bin schon sehr gespannt…. 🙂

 

 

7 Kommentare
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  • Ivo Scholz7. September 2015 - 6:51

    Hallo Dominik

    Vielen Dank für deinen Bericht hier. Grossartig. Bin selber sehr interessiert an der Leica Q und stehe kurz vor dem Kauf. Werde sie mir diese Woche im Leica Store in Zürich ansehen und ausprobieren. Eine Frage zum EVF: wie siehst du die Sache bei der Leica Q kommend von einer X-T1 (die ja einen ziemlich guten EVF hat)? Merkst du die viel höhere Auflösung? Und wie sieht es mit der Grösse des Suchers aus? Hast du mir da ein paar Gedanken?

    Vielen Dank!

    Liebe Grüsse
    Ivoantwortenabbrechen

    • dominik7. September 2015 - 7:43

      Hallo Ivo…
      Vielen Dank für Dein Feedback! Freut mich, dass Dir mein Bericht gefällt. 🙂
      Der EVF der X-T1 ist schon sehr, sehr gut. Allerdings finde ich, dass der Sucher der Q noch ein Tick reaktionsschneller ist und außerdem schärfer darstellt. Bei der X-T1 hatte ich immer sehr viel Ausschuss und bei der Q sitzt fast jeder Schuss.
      Von daher scheint also die höhere Auflösung ein großer Vorteil zu sein. Die Größe an sich finde ich persönlich völlig ausreichend. Das hängt aber auch immer sehr stark von der eigenen Art zu fotografieren ab. Am besten selbst mal ausprobieren… 🙂
      Im allgemeinen Vergleich kann die schon sehr gute X-T1 aber nicht mit der Q mithalten. Sie spielt einfach in allem in einer anderen Liga. Man muss nur bedenken, dass es 2 völlig unterschiedliche Kamerasysteme sind. Man halt schauen, mit welchem man am besten klarkommt.

      Viele Grüße
      Dominikantwortenabbrechen

  • Thomas Schneider7. Oktober 2015 - 11:01

    Hallo Dominik,
    Gratulation zu deinem sehr Informativen Bericht.
    Das Problem mit dem Deckel und der Sonnenblende hat auch mich gestört…
    Bis ich merkte dass der Deckel auch auf die Sonnenblende passt.

    Viele Grüße
    Thomasantwortenabbrechen

    • dominik8. Oktober 2015 - 13:17

      Hallo Thomas,
      vielen Dank für Dein Lob und für den Tipp mit dem Deckel!
      Darauf wäre ich jetzt so ohne Weiteres nicht gekommen…. 😀

      Viele Grüße
      Dominikantwortenabbrechen

  • Claus15. Februar 2016 - 11:34

    – Ein/ Ausschalter
    an meiner Q kann ich den Ein/ Ausschalter nicht für filmen nutzen.
    Bei mir geht nur Einzelaufnahme (S) oder Serienaufnahme (C)
    Seriere mit 10 Bilder die sek. ist aber fast wie filmen.
    Einfach Gruppierung ausschalten dann kann man sich die Bilder einzel anschauen…antwortenabbrechen

    • dominik15. Februar 2016 - 14:51

      Inzwischen hab ich diese Funktion auch richtig „verstanden“. Ich sollte das im Bericht wohl endlich mal abändern. 😉antwortenabbrechen